Manfred Adler (1894 - 1942)

Manfred Adler wurde am 27.05.1894 in Laudenbach bei Karlstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Adler Fanny geb. Landauer (09.11.1873–10.10.1943) und Adler Samuel, Samuel II. (07.06.1866–01.09.1920).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Else geb. Bergmann.

Sein Kind war Adler Siegfried (01.06.1923–00.00.2004).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Manfred Adler wurde 1894 als Sohn von Samuel Adler und dessen Frau Fanny, geb. Landauer, in Laudenbach, einem Ortsteil von Karlstadt, geboren. Er war dort als Kaufmann tätig und lebte in Laudenbach mit seiner Frau Else und seinem 1923 geborenen Sohn Siegfried. Er kam im Dezember 1938 in Folge des Novemberpogroms mit der Familie nach Würzburg, wo sie zunächst in der Hindenburgstraße 36 und später in einem sogenannten "Judenhaus" in der Bibrastraße 6 wohnten. Ab 1939 wurde er zur Zwangsarbeit verpflichtet. Zwischen dem 16. November und 20. Dezember 1938 war er im KZ Dachau inhaftiert. Am 27. November 1941 wurde Manfred Adler mit seiner Ehefrau Else und seinem Sohn Siegfried nach Riga-Jungfernhof, einem Außenlager im Ghetto Riga, deportiert und dort zu einem unbekannten Zeitpunkt ermordet. Er wurde für tot erklärt. Sein Sohn Siegfried überlebte und kehrte zum Familienanwesen nach Laudenbach zurück. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.