Fanny Adler geb. Landauer (1873 - 1943)

Fanny Adler geb. Landauer wurde am 09.11.1873 in Urspringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Landauer Babette geb. Adler (um 1850) und Landauer Isaak (um 1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Samuel, Samuel II..

Ihre Kinder waren Landauer Hilda geb. Adler (17.03.1893–1942), Adler Flora geb. Adler (24.11.1869) und Adler Manfred (27.05.1894–1941/1942).

Sie starb am 10.10.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Adler wuchs als Tochter der Händlerfamilie Isaak und Babette Landauer, geb. Adler, in Urspringen auf. Um 1893 heiratete sie den Kaufmann Samuel Adler aus Laudenbach bei Karlstadt und verlebte dort die folgenden Jahrzehnte. Nach dem Tod des Ehemannes im Jahre 1920 und nach der Existenzgründung ihrer Kinder Hilda, Manfred und Flora zog die Witwe Ende 1921 zu ihrer Schwester Sofie und zu deren Mann Emil Frankenfelder nach Würzburg. Nach der Volkszählung 1939 wohnten sie dort in der Pleichertorstr. 30 [1078]. Zuletzt war Fanny im Heim Konradstr. 3 untergebracht.[1061] Mit ihnen wurde Fanny Adler am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach zwei Wochen verstarb. Auch Frieda Adler, geb. Landauer, vermutlich eine weitere Schwester von Fanny Adler, wurde mit ihnen nach Theresienstadt deportiert und dort am 11. Dezember 1942 ermordet.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.