Hilda Landauer geb. Adler wurde am 17.03.1893 in Laudenbach bei Karlstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laudenbach bei Karlstadt, Urspringen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Adler Fanny geb. Landauer (09.11.1873–10.10.1943) und Adler Samuel, Samuel II. (07.06.1866–01.09.1920).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Landauer Hermann.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hilda Landauer wuchs in der Familie Samuel und Fanny Adler in der unterfränkischen Gemeinde Laudenbach bei Karlstadt, Landkreis Main-Spessart, auf und lebte später als Ehefrau eines Viehhändlers in der nahen Gemeinde Urspringen. Mit ihrem Ehemann Hermann, der die einst bedeutende Jüd. Gemeinde Urspringen lange Zeit mitprägte, gehörte sie zu den letzten rund 50 jüd. Einwohnern nach 1939. Am 25.April 1942 wurden die Eheleute über Würzburg mit dem Ziel Ghetto Izbica (tatsächlich ins Ghetto Krasniczyn) deportiert und wohl bald darauf in einem der umliegenden Vernichtungslager ermordet. Hilda Landauer hatte über ihre in Würzburg lebende Mutter und zwei Tanten enge Verbindungen in die Stadt; auch diese Angehörigen kamen im Holocaust ums Leben.