David Mechel Akselrad (1886 - 1940)

David Mechel Akselrad wurde am 20.07.1886 in Bukaczowce bei Rohatyn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bukaczowce, Würzburg, Berlin, KZ Sachsenhausen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Akselrad Anna (Chana) geb. Lider (um 1860–08.02.1916) und Akselrad Josef (10.03.1855–08.12.1932).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Akselrad Klara Chaja geb. Stern, die Ehe wurde am 1911 in Zalukiew geschlossen.

Seine Kinder waren Akselrad Jakob (03.04.1915–17.08.1917), Akselrad Fredi (08.10.1918), Akselrad Heinrich (09.12.1922–31.10.1942) und Axel Irving geb. Akselrad Isidor (18.08.1912–14.03.1996).

Er starb am 27.02.1940 in KZ Sachsenhausen.

Weitere Angaben aus den Quellen: David Mechel Akselrad stammte aus der Händlerfamilie Josef und Anna Akselrad in Bukaczowce, Galizien. Er zog 1906 von seinem Geburtsort nach Würzburg und arbeitete hier zunächst für die Weinhandlung "L. Breitenbach" in Schweinfurt. Ab 1911 war er mit Klara Stern aus Galizien verheiratet; Vater von Isidor (Irving Axel), Jakob (1915-1917), Fredi und Heinrich. Um 1930 machte er sich anscheinend in Würzburg als Weinhändler selbstständig. Bruder von Moses Akselrad und Toni Wachtel in Würzburg. [1016] David Akselrad zog im Juli 1939 mit seiner Frau Klara und dem Sohn Heinrich nach Berlin. [1016] Von dort wurde er im September in das KZ Sachsenhausen verschleppt, wo er nach einigen Monaten ermordet wurde. [1003] Seine Frau wurde von Berlin nach Riga deportiert, Heinrich aus seinem belgischen Exil.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.