Moses Bach wurde am 22.03.1863 in Unsleben geboren und lebte in Unsleben, Würzburg.
Seine Eltern waren Bach Maier, Meier (30.07.1828–28.02.1906) und Bach Zerla, Zerlina geb. Kuhl (14.06.1831–27.05.1913).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bach Fanny geb. Reis.
Seine Kinder waren Kälbermann Rita geb. Bach (09.02.1897–1942) und Bach Siegfried (22.04.1895–03.07.1940).
Er starb am 1942 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pferdehändler. Moses Bach wuchs in der unterfränkischen Gemeinde Unsleben, Kreis Rhön-Grabfeld, auf. Seine Eltern waren Maier Bach und Zerla, geb. Kuhl. Er war dort ab den 1890er Jahren verheiratet mit Fanny geb. Reiß aus Altenschönbach; 1895 und 1897 wurden in Unsleben seine Kinder Siegfried und Rita geboren. NS-Zeit: Ende 1939 lebten noch 17 jüd. Einwohner in Unsleben; [1023] wohl sechs von ihnen, der Volkszählung 1939 zufolge, im Wohnhaus der Familie Bach in der Enggasse 87: Fanny und Moses Bach, ihr Sohn Siegfried (gest. 3.8.1940 Breslau) sowie die Familie ihrer Tochter Ruth, verheiratete Kälbermann. [1078] Von den 1942 in Unsleben verbliebenen Einwohnern wurden zehn im Frühjahr von dort in den Raum Lublin deportiert; die anderen wurden zunächst in jüd. Heime (Judenhäuser)nach Würzburg gebracht. [1023] Fanny und Moses Bach mussten die Deportation ihrer Tochter und deren Familie erleiden; sie selbst kamen im Juni 1942 in das Heim wuerzburg Bibrastraße 6. Moses Bach verstarb hier anscheinend nach kurzer Zeit; [1016] Fanny wurde am 23. September 1942 ohne ihn von Würzburg nach Theresienstadt deportiert, [1061] konnte aber durch glückliche Umstände überleben. -Anmerkung: Entgegen den derzeitigen (11.04.2018) Feststellungen in den Datenbanken von Yad Vashem und Bundesarchiv wurde Moses Bach nicht deportiert, sondern verstarb wahrscheinlich davor in Würzburg. Entsprechend fehlt sein Name auch in der Würzburger Deportationsliste und in der Datenbank von Theresienstadt.