Frieda Bamberger geb. Maier wurde am 07.02.1876 in Heidelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidelsheim, Darmstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Maier, Maier (Mayer) Jette geb. Baer und Maier Moritz (um 1850).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Moritz.
Ihr Kind war Blüthe Miriam geb. Bamberger, Marie (22.02.1904).
Sie starb am 31.12.1942, 14.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Bamberger wuchs in der Händlerfamilie Moritz und Jette Maier in der Stadt Heidelsheim, Baden-Württemberg, auf.[1027] Sie war in Darmstadt mit Moritz Bamberger verheiratet; 1904 wurde dort ihre Tochter link(Marie (Blüthe)#21085) geboren. Die Familie zog 1916 nach Würzburg und übernahm hier die Verwalterstellen bei der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Frieda war wohl besonders für den Betrieb der (jüd.-orthodox geprägten) Altenheime Dürerstraße 20 und Konradstraße 3 zuständig. Das Ehepaar Bamberger trat 1930 in den Ruhestand; die Aufgaben wurden von Moritz und Ida Sonn übernommen. NS-Zeit: Nach der Emigration ihrer in Würzburg verheirateten Tochter 1934 blieben Frieda und Moritz Bamberger zurück. Sie lebten zuletzt in dem von ihnen früher geführten Heim Dürerstraße 20. Am 23.September 1942 wurden sie von dort zahlreichen Mitarbeitern, Patienten und Bewohnern der Einrichtung nach Theresienstadt deportiert. [1061] Frieda musste dort nach drei Wochen den Lagertod ihres Mannes erleben; sie selbst kam am Jahresende ums Leben. [1027] Gedenken: Die Tochter Miriam (Marie) widmete ihren Eltern 1956 Pages of Testimony für die natianole Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].