Moritz Bamberger wurde am 08.11.1869 in Seeheim (Seeheim-Jugenheim) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Seeheim, Darmstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Bensheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Bamberger Hirsch und Bamberger Maria geb. Weichsel.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Frieda geb. Maier.
Sein Kind war Blüthe Miriam geb. Bamberger, Marie (22.02.1904).
Er starb am 14.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Bamberger stammte aus der Händlerfamilie Hirsch und Maria Bamberger in der südhessischen Gemeinde Seeheim, später im nahen Bensheim,wo Moritz das Gymnasium (Altes Kurfürstliches Gymnasium Bensheim) besuchte. Er war ab etwa 1900 mit Frieda (Maier) in Darmstadt verheiratet; 1904 wurde dort ihre Tochter link(Marie (Blüthe)#21085) geboren. Moritz Bamberger zog mit seiner Familie 1916 nach Würzburg und übernahm mit seiner Frau die Verwaltung des orthodox geprägten Isr. Kranken- und Pfreündnerhauses. Im April 1930 traten beide in den Ruhestand und übergaben ihre Stellen an das Ehepaar Moses Sonn und seine Frau Ida. NS-Zeit: Nach der Emigration ihrer in Würzburg verheirateten Tochter blieben Moritz und Frieda Bamberger zurück. Sie lebten zuletzt in dem früher von ihnen geführten Altenheim in der Dürerstraße 20. Am 23.September 1942 wurden beide mit dem zweiten großen Alterstransport aus Franken von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1061] Der 72jährige Moriz Bamberger kam dort nach drei Wochen ums Leben, seine Frau Ende des Jahres. [1027] Gedenken: Ihre Tochter Miriam (Marie) widmete ihnen 1956 wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].