Moses Bamberger wurde am 15.06.1886 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Kopenhagen, Schweden, New York.
Seine Eltern waren Bamberger Hanna (Chana) geb. Perlstein (15.10.1850–1943) und Bamberger Nathan (01.02.1842–27.04.1919).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Clara geb. Cohn, die Ehe wurde am 1923 in Kopenhagen geschlossen.
Seine Kinder waren Bamberger Björn Hermann, Bjoern Hermann (05.04.1931–20.04.2012), Bamberger Ib Nathan (21.03.1925), Bamberger Niels (21.10.1928) und Hellman(n) Helen geb. Bamberger Helene (30.05.1926).
Er starb am 23.01.1962 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Er wuchs in der Rabbinerfamilie Nathan und Hanna Bamberger in Würzburg auf. Die Familie wohnte im eigenen Haus in der Bibrastraße 17, nahe der Würzburger Hauptsynagoge und der Isr. Lehrerbildungsanstalt. Moses Bamberger gründete 1913 mit Albert Neumann das Wäsche- und Aussteuergeschäft (später mit angeschlossener Fabrikation) "Bamberger & Co." (Eichhornstraße 3, zuletzt Bibrastr. 7). 1916-1918 Kriegsteilnehmer. Ab etwa 1926 Alleininhaber der Firma mit der Ehefrau. Vorsitzender des orthodoxen Vereins Ez Chajim ("Baum des Lebens"). Er emigrierte im Januar 1938(?) mit der Ehefrau, den Kindern nachfolgend, nach Kopenhagen. 1943 Flucht mit der Familie nach Schweden (Rettung der dänischen Juden); 1945 zurück nach Kopenhagen. 1954 Übersiedlung nach New York. Tätig in der Export- und Antiquitätenbranche. [1016].