Siegfried Bamberger (1896 - 1945)

Siegfried Bamberger wurde am 22.05.1896 in Wiesenfeld (Karlstadt) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenfeld, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Meta geb. Strauß.

Er starb am 1942/1945 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Bamberger stammte aus einer der schon um 1800 in Wiesenfeld (Karlstadt), Kreis Main-Spessart, ansässigen Familien "Bamberger". [1023] Er besuchte eine Realschule in Würzburg und leistete hier seinen Kriegsdienst. Nach dem Krieg arbeitete er als Viehhändler in Wiesenfeld; Ehemann von Meta Strauß aus dem nahen Ort Rieneck. NS-Zeit: Nach den brutalen Ausschreitungen in Wiesenfeld beim Novemberpogrom 1938 wurde das Paar aus Wiesenfeld vertrieben und lebte hier ab Dezember 1938 in der Neubaustraße 34. [1078] Es ist anzunehmen, dass Siegfried Zwangsarbeit in Würzburg leisten musste. Siegfried und Meta Bamberger wurden am 27. November 1941 von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert. Das Paar wurde in der Folgezeit gewaltsam getrennt; Siegfried wurde im April 1942 von Riga nach Theresienstadt deportiert; Meta im August 1944 von Riga nach Stutthof. Gedenken: Seine Nichte Ilse Strauß (später Spatz) widmete ihm eine wikien(Page of Testimony) für die nationalen Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.