Meta Bamberger geb. Strauß (1909 - 1945)

Meta Bamberger geb. Strauß wurde am 11.02.1909 in Rieneck geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rieneck, Wiesenfeld, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof, Karlstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Strauß Berta Babette geb. Silbermann (28.01.1872–29.05.1943) und Strauß Moses (19.01.1868–09.01.1943).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Siegfried.

Sie starb am 1944/1945 in Stutthof.

Weitere Angaben aus den Quellen: Meta Bamberger wuchs in der Familie des Kaufmanns und Viehhändlers Moses Strauß in Rieneck und Karlstadt, Kreis Main-Spessart auf; Schwester von Samuel und Josef Strauß. Die beiden Brüder führten ab 1930 das Textilwarengeschäft des Vaters weiter. Das Geschäft wurde 1920 von Rieneck nach Karlstadt verlegt, schließlich 1930 nach Würzburg (Firma "M. Strauß & Söhne"). Nach ihrer Heirat mit dem Viehhändler Siegfried Bamberger lebte Meta in dessen Heimatort Wiesenfeld bei Karlstadt. [1016] NS-Zeit: Das Paar wurde nach dem Novemberpogrom 1938 von dort vertrieben und wohnte ab Dezember in Würzburg in der Neubaustraße 34. [1078] Meta Bamberger war zuletzt als Wäscherin tätig,[1057] vermutlich für den Arbeitseinsatz bei der Jüd. Gemeinde verpflichtet. Am 27.November 1941 wurde sie mit ihrem Mann nach Riga-Jungfernhof deportiert. Siegfried Bamberger wurde am im April 1942 weiter nach Theresienstadt deportiert; Meta Bamberger wurde im August 1944 von Riga ins KZ Stutthof deportiert und ermordet. [1003] Von Metas Familie überlebte nur ihr Bruder Samuel, der im April 1938 mit seiner Familie nach New York emigrierte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.