Berta Babette Strauß geb. Silbermann (1872 - 1943)

Berta Babette Strauß geb. Silbermann wurde am 28.01.1872 in Hofheim in Unterfranken geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hofheim in Unterfranken, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Karlstadt, Rieneck. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Strauß Moses.

Ihr Kind war Bamberger Meta geb. Strauß (11.02.1909–1944/1945).

Sie starb am 29.05.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berta Babette (Bertha, Babetta) Strauß stammte aus der Familie Emanuel Silbermann [1005] in der Stadt Hofheim, Kreis Haßberge. Sie lebte später als dritte Ehefrau des Viehhändlers Moses Strauß in Rieneck (?) und Karlstadt (1920), Kreis Main-Spessart. NS-Zeit: Das Ehepaar zog im März 1939 nach Würzburg und wohnte hier zuletzt im Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Nach einem "Heimeinkaufsvertrag" ihres letzten Vermögens (11.800 Reichsmark) beraubt, [1016] wurden Berta und Moses Strauß am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Berta Strauß musste dort im Januar 1943 den Lagertod ihres Mannes erleben; sie selbst kam im Mai 1943 ums Leben. [1027] Bertas Tochter Meta Bamberger war 1941 von Würzburg nach Riga deportiert worden. Gedenken: Ihre Enkelin Ilse Spatz widmete ihr 1982 eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.