Bertha Berlinger geb. Braunold (1891 - 1944)

Bertha Berlinger geb. Braunold wurde am 09.03.1891 in Biblis geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Biblis, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, Burgpreppach, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Braunold Josef (um 1855–Nov. 1907) und Braunold Rosa geb. Mayer (um 1860–12.07.1925).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Berlinger Arthur Asur, die Ehe wurde am 30.04.1919 in Burgpreppach geschlossen.

Ihre Kinder waren Buck Senta geb. Berlinger (04.07.1921–2002) und Baum Rosie geb. Berlinger (21.03.1928).

Sie starb am 1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha (Breindel) Berlinger wuchs in der Lehrerfamilie Josef und link(Rosa Baunold (Mayer)#21235) im südhessischen Biblis und in Burgpreppach im Kreis Haßberge auf. Sie war ab 1919 mit dem Lehrer und Kantor Arthur (Asur, Ascher) Berlinger verheiratet. Mutter von Senta (Buck) und Rosie (Baum). Die Familie lebte ab 1922 in Schweinfurt, wie auch Berthas verwitwete Mutter. NS-Zeit: Bertha und Arthur Berlinger wurden am 23.September 1942 über Würzburg nach Theresienstadt deportiert; sie kamen von dort im September/Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz. Auch mehrere Geschwister von Bertha wurden im Holocaust ermordet. Gedenken: Die in die USA emigrierte Tochter Rosie Baum widmete ihren Eltern wikien(Pages of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] Quelle: -Auskunft Elisabeth Böhrer, 02.05.2020 (Meldedaten Schweinfurt).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.