Hedwig Blättner wurde am 19.01.1889 in Mainstockheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Wiesbaden, Würzburg, Frankfurt am Main, Ghetto Litzmannstadt, unbekannt (Holocaust), Neu-Isenburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Blättner Abraham (06.09.1856–10.02.1925) und Blättner Therese geb. Einstein (19.01.1865–06.08.1943).
Sie starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Handelsvertreterin; Pflegerin (Krankenpflegerin). Hedwig Blättner wuchs mit zwei Schwestern in der Weinhändlerfamilie Abraham und Therese Blättner in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, und der hessischen Stadt Wiesbaden auf. Sie lebte nach 1916 zeitweise bei ihren Eltern in Würzburg; [1016] später in Frankfurt, so noch bei der Volkszählung 1939. [1078] NS-Regime: Hedwig Blättner arbeitete 1937/38 für drei Monate als Aushilfsschwester im Heim des Jüd. Frauenbundes in Neu-Isenburg bei Frankfurt, dann als freie Krankenpflegerin bei Privatleuten in Frankfurt. Von ihrer letzten Unterkunft, wohl in einem "Judenhaus", wurde sie am 19./20.Oktober 1941 ins Ghetto Lodz deportiert. [1064] Ihre Verwandte Ruth Zakay widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] Hedwigs Schwester Rosa kam bereits im November 1938 verfolgungsbedingt ums Leben, ihre Mutter Therese Blätter 1943 in Thereesienstadt. Anmerkung: Eine junge Verwandte von Hedwig Blättner, Luise Blättner (*1920 Schwanfeld), arbeitete ebenfalls als Krankenschwester in Frankfurt; sie wurde im März 1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert.