Therese Blättner geb. Einstein wurde am 19.01.1865 in Laupheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laupheim, Mainstockheim, Wiesbaden, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Einstein Lina geb. Maendle, Mändle (12.01.1841–02.01.1928) und Einstein Salomon.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Blättner Abraham, die Ehe wurde am 1885 in Crailsheim/Württ. geschlossen.
Ihre Kinder waren Blättner Rosa (06.03.1890–24.11.1938), Blättner Hedwig (19.01.1889–?1942) und Sehrbunt Jenny geb. Blättner (28.08.1886–22.09.1956).
Sie starb am 06.08.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Therese Blättner stammte aus der Familie Salomon und Lina Einstein in der Stadt Laupheim, Baden-Württemberg. Sie war ab 1885 mit dem Weinhändler Abraham Blättner in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, verheiratet. Die Familie mit den Töchtern Jenny, Hedwig und Rosa zog 1894 nach Wiesbaden. Therese und Abraham Blättner verbrachten dann ihren Ruhestand ab 1916 in Würzburg, betreut von ihrer Tochter Rosa. NS-Regime: Die ab 1925 verwitwete Frau musste Ende 1938 den verfolgungsbedingten Suizid ihrer Tochter Rosa erleben, im Oktober 1941 die Deportation ihrer Tochter Hedwig von Frankfurt am Main. Sie selbst war ab Juli 1939 im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung untergebracht. Am 23.September 1942 wurde sie von hier mit dem zweiten großen Alterstransport aus Franken ins Ghetto Theresienstadt deportiert.[1016].