Rosa Blättner (1890 - 1938)

Rosa Blättner wurde am 06.03.1890 in Mainstockheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Wiesbaden, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Blättner Abraham (06.09.1856–10.02.1925) und Blättner Therese geb. Einstein (19.01.1865–06.08.1943).

Sie starb am 24.11.1938 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Blättner wuchs als jüngste von drei Töchtern der Weinhändlerfamilie Abraham und Therese Blättner in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, und der hessischen Stadt Wiesbaden auf. Sie besuchte die Volks- und eine Mittelschule in Wiesbaden. 1916 kam sie mit ihren Eltern nach Würzburg und half in deren Haushalt mit. NS-Regime: Die psychisch erkrankte, berufslose Frau wurde im Juli 1938 bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert und festgenommen unter dem Vorwurf der "Rassenschande" mit einem Schriftsteller aus Würzburg. Sie erlitt in der "Schutzhaft" (ab August im Gefängnis am Landgericht Würzburg eine Nervenkrise. Einen Tag nach ihrer Entlassung nahm sie sich im November 1938 das Leben. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.