Max Blumenthal (1900 - 1976)

Max Blumenthal wurde am 01.12.1900 in Aub geboren und lebte in Aub, Würzburg, Chicago, San Pablo, California.

Seine Eltern waren Blumenthal Klara geb. Oppenheimer (um 1878–20.02.1943) und Blumenthal Simon (01.01.1872–28.10.1945).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Blumenthal Sidonie geb. Rindsberger, die Ehe wurde am 1926 in Wuerzburg geschlossen.

Er starb am 26.07.1976 in San Pablo.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt, Dr. jur., Uhrmacher. Max Blumenthal wuchs in der Lehrerfamilie Simon und Klara Blumenthal in der unterfränkischen Kleinstadt Aub, Landkreis Würzburg, auf. Er besuchte das Neue Gymnasium in Würzburg und studierte Jura an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; [1016] 1931 Promotion. 1930 legte er seine juristische Staatsprüfung ab und erhielt 1931 seine Zulassung als Rechtsanwalt in Würzburg. NS-Regime: Im März 1933 tätlich angegriffen und am Betreten des Gerichtsgebäudes gehindert; Juli 1933 Berufsverbot. Bereits im August 1933 emigrierte er mit seiner Frau Sidonie nach Chicago. Dort war er als Uhrmacher tätig und führte später ein Uhren- und Schmuckgeschäft. Im 76.Lebensjahr in wikien(San Pablo, California) verstorben. Quellen : -Max Blumenthal, Strafmilderungen bei Eidesdelikten, 1930. (Dissertation Universität Würzburg 1931 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 212.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.