Simon Blumenthal (1872 - 1945)

Simon Blumenthal wurde am 01.01.1872 in Heidingsfeld geboren und lebte in Würzburg, Aub, Neustadt an der Aisch, Heidingsfeld (Würzburg), Chicago.

Seine Eltern waren Blumenthal Karoline geb. Meyer (21.10.1848–08.04.1900) und Blumenthal Nathan (25.04.1838).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Blumenthal Klara geb. Oppenheimer.

Sein Kind war Blumenthal Max (01.12.1900–26.07.1976).

Er starb am 28.10.1945 in Chicago.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kantor. Simon Blumenthal stammte vermutlich aus der Familie des Händlers und Synagogendieners Nathan Blumenthal und seiner Frau Karoline in Heidingsfeld. Er machte seine Ausbildung, nach der damals üblichen Vorbereitung an einer Präparandenanstalt, an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. 1891 legte er hier sein Examen ab, gleichzeitig mit seinem Namensvetter Simon Blumenthal aus Laudenbach. Ab den 1890er Jahren bis 1923 war er als Lehrer und Kantor für die Israelitische Kultusgemeinde in Aub, Landkreis Würzburg, tätig; ab 1923 für die IKG in der mittelfränkischen Stadt Neustadt an der Aisch. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 1934 mit seiner Frau in Würzburg. Im Juli 1939 emigrierten beide nach Chicago, zum Sohn Dr. Max Blumenthal. [1021].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.