Else Ehrenbacher geb. Selig (1892 - 1943)

Else Ehrenbacher geb. Selig wurde am 15.06.1892 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Nürnberg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Selig Karoline geb. Stern (28.11.1868–15.11.1950) und Selig Simon (16.04.1860–16.04.1911).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ehrenbacher Ludwig, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Ehrenbacher Annemarie (06.05.1922–1943), Reis Annelore Josephine geb. Ehrenbacher (07.06.1920–06.11.2005) und Ehrenbacher Hans Heinz (29.11.1925–30.09.1942).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Else Ehrenbacher wuchs in der Weinhändlerfamilie Simon und Karoline Selig in Würzburg auf; ältere Schwester von Ernst Selig und Paula Sinzheimer. Ab 1919 war sie mit dem Rechtsanwalt Dr.Ludwig Ehrenbacher in Nürnberg verheiratet.[1016] NS-Zeit: Nach dem Tod ihres Mannes im Mai 1933 kehrte Else Ehrenbacher mit ihren kleinen Kindern Annelore, Annemarie und Hans Heinz zu ihrer verwitweten Mutter nach Würzburg zurück. Nach der Emigration von Annelore und Hans Heinz 1939 blieb sie mit ihrer Tochter Annemarie in Würzburg zurück. [1078] Zuletzt arbeitete sie als Krankenpflegerin für die Jüd. Gemeinde. Aus ihrer Wohnung vertrieben, wurde sie mit ihrer Tochter in den Heimen Konradstraße 3 und Bibrastraße 6 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung einquartiert. [1016] Beide wurden am 17.Juni 1943 mit dem letzten größeren Transport von Würzburg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1003][1063] Elses Tochter Annelore (Reis) konnte emigrieren; ihr Sohn Hans Heinz wurde aus seinem niederländischen Exil deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.