Ludwig Ehrenbacher wurde am 17.01.1884 in Nuernberg geboren und lebte in Nürnberg, Würzburg.
Seine Eltern waren Ehrenbacher Ida geb. Hellmann (um 1860) und Ehrenbacher Sigmund (um 1850).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ehrenbacher Else geb. Selig, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Ehrenbacher Annemarie (06.05.1922–1943), Reis Annelore Josephine geb. Ehrenbacher (07.06.1920–06.11.2005) und Ehrenbacher Hans Heinz (29.11.1925–30.09.1942).
Er starb am 07.05.1933 in Nuernberg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt; Dr. jur. Ludwig Ehrenbacher wuchs in der Kaufmannsfamilie Sigmund und Ida Ehrenbacher in Nürnberg auf. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Würzburg, München, Erlangen und Berlin; 1907 Promotion Erlangen. 1910 legte er die juristische Staatsprüfung ab; 1911 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt im Oberlandesgerichtsbezirk Nürnberg. Ab 1919 war er mit Else geb. Selig aus Würzburg in Nürnberg verheiratet, zwischen 1920 und 1925 wurden dort ihre Kinder Annelore, Annemarie und Hans Heinz geboren. Weimarer Republik: Der Soziuss von Fritz Moritz Wertheimer in Nürnberg stand wie dieser der SPD nahe. NS-Regime: Dr.Ludwig Ehrenbacher starb im Mai 1933 nach einer schweren Erkrankung; wohl kein Verfolgungszusammenhang. Seine Witwe Else Ehrenbacher kehrte bald darauf mit den Kindern in ihr Würzburger Elternhaus zurück. Nur die älteste Tochter überlebte den Holocaust. [1016] Quellen: -Ludwig Ehrenbacher, Der kaufmännische Lehrvertrag. Ein Beitrag zum geltenden deutschen Handelsrecht, 1907 (Dissertation Universität Erlangen 1907. (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 273.