Nathan Eppstein (1865 - 1942)

Nathan Eppstein wurde am 26.10.1865 in Mönchsroth geboren und lebte in Mönchsroth, Unterdeufstetten, Greußenheim, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg.

Seine Eltern waren Eppstein Simon (28.04.1812–nach 1878) und Eppstein Sophie geb. Regensburger (07.06.1825–06.03.1878).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eppstein Jette geb. Hirnheimer, die Ehe wurde am 1891 geschlossen.

Er starb am 03.09.1942 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Händler; Friedhofspfleger. Nathan Eppstein wuchs in der Familie des Toraschreibers Simon Eppstein und seiner zweiten Frau Sophie in der mittelfgränkischen Gemeinde Mönchsroth auf. Er besuchte dort die Volks- und Fortbildungsschule und begann eine Schneiderlehre. Um 1884 ging er als Kaufmann, Reisender zu seinem Bruder Moses Eppstein nach Unterdeufstetten, Baden-Württemberg. 1891, im Jahr seiner Heirat mit Jette geb. Hirnheimer, übernahm er ein Kolonialwarengeschäft in deren Heimatort Greußenheim bei Würzburg. Das Ehepaar zog 1927/28 in die nahe Kleinstadt Heidingsfeld, wo Nathan als Friedhofspfleger bei der Kultusgemeinde Heidingsfeld angestellt wurde. NS-Zeit: Zur Sicherung des Lebensunterhalts betrieb Nathan Eppstein bis zum Novemberpogrom 1938 auch einen Hausierhandel mit Wäsche und anderen Artikeln.Im März 1939 kaufte er sich mit seiner Frau in das Würzburger Isr. Pfründnerhaus ein. [1016][1078] Nathan verstarb hier im September 1942. [1143] Seine Witwe Jette und sein Bruder Moses und dessen Frau Zerline wurden wewnig später von Würzburg nach Theresienstadt deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.