Elsa Oberdorfer geb. Finke (1892 - 1942)

Elsa Oberdorfer geb. Finke wurde am 07.01.1892 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Finke Babette geb. Weikersheimer (um 1850–um 1911) und Finke Lazarus (um 1847–April 1928).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oberdorfer Siegfried, die Ehe wurde am 14.12.1919 in Theilheim geschlossen.

Ihre Kinder waren Oberdorfer Bella (04.05.1929–1942), Oberdorfer Karola (14.10.1925–1942), Oberdorfer Julius (21.12.1920–1942) und Oberdorfer Erich Justin (22.02.1923).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Elsa Oberdorfer geb. Finke wurde am 07. Januar 1892 als Tochter des Viehhändlers Lazarus Finke und Babette Weikersheimer in Theilheim geboren. Von 1907 bis 1910 lebte sie im Haushalt ihrer Schwester Meta Kohn in Würzburg. Elsa Oberdorfer war mit Siegfried Oberdorfer verheiratet und hatte mit ihm vier Kinder: Julius (1920), Erich Justin (1923), Karola (1925) und Bella (1929). Am 25. April 1942 wurde Elsa Oberdorfer über Würzburg mit ihrem Mann und drei ihrer Kinder nach Krasniczyn deportiert. Sie alle wurden vor Jahresende dort oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch ihre Schwestern Berta Finke, Jettchen Oberndörfer, Lina Kurzweil und Sara Bachmann sowie ihr Bruder Benjamin Finke wurden allesamt Opfer der Shoa. Schwester Meta Kohn hatte 1938 noch nach Paris emigrieren können. Sohn Erich Justin hatte Gefängnis- und KZ-Aufenthalte überlebt. Er wurde am 11. April 1945 von US-Truppen in Buchenwald befreit.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.