Sofie Frankenfelder geb. Landauer (1879 - 1944)

Sofie Frankenfelder geb. Landauer wurde am 11.03.1879 in Urspringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Landauer Babette geb. Adler (um 1850) und Landauer Isaak (um 1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Frankenfelder Emil, die Ehe wurde am 1904 in Heidingsfeld geschlossen.

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie oder auch Sophie Frankenfelder, geb. Landauer, wurde in Urspringen bei Marktheidenfeld geboren. Der Vater Isaak Landauer betrieb von dort aus seinen Viehhandel. Zusammen mit seiner Ehefrau Babette verfügte er wohl über Haus- und Grundbesitz am Ort. 1904 wurde Sofie Landauer vom Distriktsrabbiner in Heidingsfeld mit Emil Frankenfelder vermählt. Wahrscheinlich arbeitete sie seitdem auch im Fleischereibetrieb ihres Ehemannes mit. In ihrem Würzburger Wohnhaus in der Pleichertorstr. 30 nahm sie 1921 ihre verwitwete Schwester Fanny Adler auf. [1078] Zuletzt waren sie in der Konradstr. 3 untergebracht.[1061] Am 23.09.1942 wurde Sofie mit ihrem Mann und ihrer Schwester Fanny nach Theresienstadt deportiert. Am 18.05.1944 wurde sie nach Auschwitz gebracht und wohl dort ermordet. [1003][1002][1061] Auch Frieda Adler, wohl eine weitere verwitwete Schwester, wurde mit ihnen aus dem jüdischen Heim Konradstraße 3 nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet (11.12.1942). [1016]-rs.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.