Friedrich Freimark (1902 - 1943)

Friedrich Freimark wurde am 28.10.1902 in Marktheidenfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Marktheidenfeld, Würzburg, Geleen (Sittard-Geleen), Lager Westerbork, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust), Frankfurt am Main, Niederlande. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Freimark Hermine, Hermine (Hermina) geb. Adler (12.12.1876–14.05.1943) und Freimark Salomon (05.04.1873–08.05.1911).

Er starb am 30.04.1943 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Friedrich Freimark wuchs als dritter von vier Söhnen in der Familie des Schmieds Salomon Freimark und seiner Ehefrau Hermine in der unterfränkischen Kreisstadt Marktheidenfeld, Landkreis Main-Spessart, auf. Er machte nach dem Abschluss der Volksschule eine kaufmännische Ausbildung in Würzburg. Zwischen 1918 und 1924 war er Lehrling, dann Angestellter in der Tuchgrosshandlung "J. Saalheimer Söhne". Rückkehr in seinen Heimatort Marktheidenfeld. Er emigrierte von Frankfurt(?) in die Niederlande und lebte dort als Geschäftsführer einer Wäscherei in der Stadt Geleen. Mit seiner Ehefrau Gertruda geb. Mendig aus Niedermendig, Rheinland-Pfalz, und den zwei kleinen Söhnen Ernst (*1936 Frankfurt) und Kurt (*1939 Heerlen) wurde er im August 1942 vom Durchgangs-Westerbork nach Auschwitz deportiert. Seine Familie wurde dort wohl gleich ermordet, Friedrich Freimark Monate später an einem unbekannten Ort. [1016][1003][1023][1026].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.