Jerry Freimark geb. Freimark, Gerhard Max wurde am 13.10.1921 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Bochum, Philadelphia, PA.
Seine Eltern waren Freimark Karola (Carola), Carola (Karola) geb. Stern (17.03.1890–07.12.1980) und Freimark Simon (24.05.1883–03.07.1973).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freimark Margaret geb. Hartman(n), die Ehe wurde am 1947 in Philadelphia geschlossen.
Seine Kinder waren Freimark Robert J. (07.06.1952–31.01.2012) und Freimark Linda H. (28.02.1955).
Weitere Angaben aus den Quellen: Zahntechniker. Jerry Freimark wuchs mit seiner Schwester Stefanie Perlstein in der Kaufmannsfamilie Simon und Carola Freimark in Würzburg und, ab 1924, in Bochum auf. Er besuchte in Bochum die Jüd. Volksschule und ein Reform-Realgymnasium. NS-Regime: April 1938 Primareife; Schulausschluss, keine Möglichkeit zur Berufsausbildung. Er emigrierte im Oktober 1938 mit der Schwester Stefanie nach Philadelphia, begünstigt durch Angehörige, die schon zwei und drei Generationen in den USA ansässig waren. 1939/40 Lehre in einer optischen Werkstätte; er wechselte in ein zahntechnisches Labor. Ab 1960 führte er ein eigenes Labor. Ehrenamt: 1940-1945 führend in einer Jugendgruppe von Immigranten tätig. Vorstandsmitglied National Association of Dental Laboratories (Philadelphia Division; 1960-1981), Pennsylvania Association of Dental Laboratories (1976-1981). Nach dem Ruhestand (1991 mit 70 Jahren) unternahm Jerry Freimark vielfältige Fortbildungen am wikien(Philadelphia Community College) sowie an der wikien(Tyler School of Art) und der wikien(Temple University). Er schrieb unter anderem eine Autobiographie, ein Glossar zu deutschen und jiddischen Redewendungen und leitete einen auf 200 Personen anwachsenden "Science Round Table" für interessierte Ruheständler. Besonders ging er als Rentner seinem langjährigen Hobby als engagierter Amateurfotograf nach. Jerry Freimark lebte 2015 in Philadelphia. [1016] Weblink: Jerry Freimark.