Simon Freimark wurde am 24.05.1883 in Triefenstein geboren und lebte in Homburg am Main, Würzburg, Basel, Bochum, Ghetto Theresienstadt, Deggendorf, USA, Philadelphia, PA.
Seine Eltern waren Freimark Isaak (24.08.1846–1926) und Freimark Sofie geb. Danziger (26.10.1851–14.09.1915).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freimark Karola (Carola), Carola (Karola) geb. Stern, die Ehe wurde am 1919 in Wuerzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Freimark Jerry geb. Freimark, Gerhard Max (13.10.1921) und Perlstein Stefanie (Steffi) geb. Freimark (17.07.1920–01.07.2015).
Er starb am 03.07.1973 in Philadelphia.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Beamter. Als jüngstes Kinder der Familie Isaak Freimark in der unterfränkischen Gemeinde Homburg am Main, Landkreis Main-Spessart, aufgewachsen. Er machte nach der Volksschule ab 1896 eine Lehre in der Weinhandlung Julius Obermayer in Würzburg. 1912 eröffnete er, von Basel nach Würzburg zugezogen, ein Geschäft für Herrenartikel und Damenmoden. Erster Weltkrieg: 1915-1917 Kriegsteilnehmer; ausgezeichnet mit dem EK II (Eisernes Kreuz), schwer verwundet, Kriegsversehrter. In den Nachkriegswirren trat er als Gegner der Spartakisten hervor; in den Räteunruhen 1919 wurde er mit einigen anderen Geschäftsleuten und Politikern in Würzburg kürzere Zeit als Geisel festgenommen(?). Er arbeitete ab 1920(?) als Regierungsassistent, -sekretär. 1924 zog er mit seiner jungen Familie nach Bochum. 1942 wurde er von dort mit der Ehefrau ins Theresienstadt deportiert. Beide überlebten und emigrierten, nach einjährigem Aufenthalt im DP-Lager Deggendorf, im Mai 1946 in die USA. Simon Freimark starb mit 90 Jahren in Philadelphia. [1016] Quellen: -Hubert Schneider, Die "Entjudung" des Wohnraums - "Judenhäuser" in Bochum. Die Geschichte der Gebäude und ihrer Bewohner, 2010. (Ausführlich zur Familie Freimark.).