Emil Freudenberger wurde am 13.01.1868 in Unterleinach (Leinach) geboren und lebte in Unterleinach, Würzburg, Chemnitz.
Seine Eltern waren Freudenberger Nathan (08.02.1835–15.01.1921) und Freudenberger Rosa geb. Frankenfelder (09.08.1840–07.07.1919).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Machol Mathilde (Hilda), die Ehe wurde am 06.07.1908 in Würzburg geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Emil Freudenberger wuchs in der Kaufmannsfamilie Nathan und Rosa Freudenberger in der unterfränkischen Gemeinde Unterleinach, Landkreis Würzburg, und in der Stadt Würzburg auf. Er arbeitete nach seiner Schul- und Berufsausbildung in der väterlichen Textilwarenfirma "Nathan Freudenberger" mit; ab den 1890er Jahren Teilhaber der Nachfolgefirma "Nathan Freudenberger Söhne" mit seinem Bruder Semi. 1908 zog er nach Chemnitz in Sachsen und heiratete im gleichen Jahr; die Ehe wurde aber schon 1909 geschieden. [1016] Emil Freudenberger, in zweiter Ehe wohl mit Ella Freudenberger verheiratet, [1078] führte in Chemnitz bis ins hohe Alter in seinem Wohnhaus eine Großhandlung und Vertretungen für Strumpfwaren. NS-Regime: Im September 1938 meldete er sein Gewerbe, wohl unter Zwang, ab. Im Juni 1939 wegen des angeblich weiterlaufenden Geschäftsbetriebs folgenlose Strafanzeige. Keine weitere Lebensdaten ermittelt. -rs Quelle: -Klaus Bästlein, Besonderer Anhang zur Publikation: Vom NS-Täter zum Opfer des Stalinismus. Dr. Walter Linse - Ein deutscher Jurist im 20. Jahrhundert, 2008, 050 (Schriftenreihe des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 27 - digital zugänglich unter berlin.de).