Heinrich Freudenberger wurde am 22.08.1895 in Nuernberg geboren und lebte in Nürnberg, Würzburg, Berlin, Palästina, Kirjat Bialik.
Seine Eltern waren Freudenberger Esther geb. Wechsler (06.07.1867–06.07.1932) und Freudenberger Julius Juda (02.04.1866–03.02.1943).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Irma geb. Rosenblatt, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Har-Gil Shraga geb. Freudenberger Paul-Philipp (19.09.1926–20.09.2009) und Har-Gil Yaakov geb. Freudenberger Hanns Jakob (21.10.1922).
Er starb am 04.02.1972 in Kiriat Bialik.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Heinrich Freudenberger wuchs in Nürnberg und Würzburg in der Lehrerfamilie Julius und Esther Freudenberger auf. Er besuchte die Oberrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg). I. Weltkrieg: Im Dezember 1914 als Kriegsfreiwilliger eingerückt; Leutnant, Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen; 1918 verwundet, französische Gefangenschaft. Mitte der 1920er Jahre führte er ein Strumpffachgeschäft in Würzburg, dann ein vom Verwandten Siegbert Freudenberger übernommenes Immobilien- und Versicherungsbüro mit Agentur der Frankfurter Zeitung (zuletzt am Dominikanerplatz 1). Ehrenamt: Vereidigter Sachverständiger bei der Industrie- und Handelskammer Würzburg, zuständig für das Immobilien- und Versicherungswesen. Anfang 1931 in die Verwaltung der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde) gewählt; dort Vorsitzender der zionistischen Fraktion "Volkspartei". Vorsitzender Zionistische Ortsgruppe und Verein Keren Hajessod. Mitglied Herzlbund, SPD, Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Ehrenamtlich tätig in der Vermittlung jüd. Arbeitsloser. 1934 zog er mit seiner Familie nach Berlin; Emigration 1935 nach Palaestina. Heinrich Freudenberger arbeitete dort als Restaurateur. Im 80.Lebensjahr in der Stadt Kirjat Bialik verstorben. [1016].