Julius Juda Freudenberger (1866 - 1943)

Julius Juda Freudenberger wurde am 02.04.1866 in Heidingsfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Nürnberg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Freudenberger Jakob (03.12.1828–13.09.1911) und Freudenberger Sara geb. Bacharach (um Jan. 1835–08.06.1902).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Esther geb. Wechsler, die Ehe wurde am 1890 in Höchberg/Ufr. geschlossen.

Seine Kinder waren Freudenberger Elisabeth (04.12.1902), Freudenberger Hugo (08.01.1897–um 1981), Freudenberger Heinrich (22.08.1895–04.02.1972), Freudenberger Philipp (23.10.1891–10.10.1914) und Krotowsky (Krotowski), Krotowsky Frieda geb. Freudenberger (30.08.1893–?1942).

Er starb am 03.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Gymnasiallehrer Julius Juda Freudenberger wurde am 02.04.1866 in Heidingsfeld geboren. Er wuchs in Heidingsfeld in der kinderreichen Familie des Lehrers Jakob und Sara Freudenberger auf. Er machte seine Ausbildung an der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg; 1882 Examen. Ab 1886 arbeitete er dort als Hilfslehrer. Er absolvierte ein Wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er war Mitglied der jüdischen Studentenverbindung Wirceburgia (Jüdische Studentenverbindung). 1898 wurde er von Nürnberg an die Kreisrealschule (Oberrealschule) Würzburg (Röntgen-Gymnasium Würzburg versetzt und unterrichtete dort Wirtschaftslehre. 1931 ging er als Oberstudienrat in Rente. Juda Freudenberger führte längere Zeit eine Pension für (jüd). Schüler. Er war philosophisch interessiert, galt als Spinoza-Experte und hielt öffentliche Vorträge. Mitglied, zeitweise Präsident der "Frankenloge" (Bne Briss). Der ab 1932 verwitwete Mann lebte zuletzt im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.09.1942 wurde er mit dem letzten großen Alterstransport von Franken ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1021][1025][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.