Hugo Freudenberger (1897 - 1981)

Hugo Freudenberger wurde am 08.01.1897 in Nuernberg geboren und lebte in Nürnberg, Würzburg, Ludwigshafen, Leipzig, London.

Seine Eltern waren Freudenberger Esther geb. Wechsler (06.07.1867–06.07.1932) und Freudenberger Julius Juda (02.04.1866–03.02.1943).

Er starb am um 1981 in London.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gymnasiallehrer; wie schon sein Vater Julius Freudenberger. Oberrealschule, Studium (der Naturwis_senschaften) in Wuerzburg. Aktiver Rennruderer; Mitglied der Wuerzburger Rudergesellschaft von 1905 (wie auch Ernst Ruschkewitz). Im August 1914 als Kriegsfreiwilliger eingerueckt, bis Kriegsende im Feld; Leutnant, EK I, II u.a. Auszeichnungen. Anfang/Mitte der 1920er Jahre aus Würzburg verzogen und wohl an verschiedene bayerische Schulstandorte versetzt.[1016] Hugo Freudenberger wird wieder als Studienrat an der Oberrealschule in wikide (Ludwigshafen)(heute Carl-Bosch-Gymnasium) greifbar, wo er auch verheiratet war. Als ehemaliger Frontkämpfer hatte er zwar einen "privilegierten" Status, aber Ende 1935 wurde auch er von dem gegen die politischen Gegner und besonders auch gegen Juden gerichteten Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erfas_st und mus_ste aus dem staatlichen Schuldienst ausscheiden. Er wechselte dann an die Jüdische Oberschule in Leipzig, wo er bis zur Emigration (wohl nach England) als Lehrer für Physik und Mathematik unterrichtete. -rs Qu: -judeninsachsen.de/leipzig/personen_fraenkel_fuerst.html -Projektwoche (2006) am Carl-Bosch-Gymnasium: Schicksal jüdischer Lehrer und Schüler am CBG (http://www.lu4u.de/magazin/schulprojekte/projektwoche-am-carl-bosch-gymnasiumschicksal-juedischer-lehrer-und-schueler-am-cbg/).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.