Frieda Krotowsky (Krotowski), Krotowsky geb. Freudenberger (1893 - 1942)

Frieda Krotowsky (Krotowski), Krotowsky geb. Freudenberger wurde am 30.08.1893 in Fürth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fürth, Würzburg, Karlsruhe, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Freudenberger Esther geb. Wechsler (06.07.1867–06.07.1932) und Freudenberger Julius Juda (02.04.1866–03.02.1943).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Krotowsky (Krotowski) Elias, die Ehe wurde am 1922 in Wuerzburg geschlossen.

Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sie wuchs in der Lehrerfamilie Julius und Esther Freudenberger in der mittelfränkischen Stadt Fürth und, ab 1898 in der Stadt Würzburg auf. Frieda besuchte hier eine "Höhere Töchterschule", vermutlich das Mädchengymnasium Sophienschule Würzburg. Hier heiratete sie auch 1922 den Kaufmann Elias Krotowsy, mit dem sie ab 1923 in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg, lebte. Ihr Ehemann, in der damals preussischen Stadt Krotoschin aufgewachsen, stammte wie sie selbst aus einer betont religiösen Familie. Die Kinder des Ehepaares, Philipp (1923), Hermann (1925) und Dorothea (1932), wuchsen in einem orthodox geführten Haushalt auf. Es ist anzunehmen, dass Frieda Krotowsky auch in der zunehmend erfolgreichen Metall- und Eisenwaren-Großhandlung ihres Ehemannes in Karlsruhe mithalf. Unter dem ab 1937 zunehmenden Verfolgungsdruck auf die Familie brachten Frieda und Elias Krotowsky ihre Kinder in die vermeintliche Sicherheit zu Verwandten und Geschäftspartnern in den Niederlanden. Sie selbst wurden am 22.Oktober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion ins südfranzösische Gurs deportiert, dann im August 1942 über das Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz. Ihre jüngeren Kinder Hermann und Dorothea wurden im Mai 1943 aus den Niederlanden deportiert, nur Philipp Krotowsky überlebte den Holocaust im englischen Exil. [1016][1003][1005][1030].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.