Ida Freudenberger geb. Hanauer wurde am 22.08.1870 in Adelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Adelsheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hanauer Babette geb. Wertheimer (23.08.1847–07.11.1910) und Hanauer Maier (Mayer, Meier) (03.05.1843–19.05.1925).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Siegbert, die Ehe wurde am um 1892 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Freudenberger Julius (05.09.1895–15.08.1923) und Freudenberger Ludwig (08.04.1893–21.11.1908).
Sie starb am 16.12.1942, 16.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Freudenberger wuchs in der kinderreichen Fabrikantenfamilie Maier und Babette Hanauer in der Kleinstadt Adelsheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Die jüngere Schwester von Sofie Reiß kam um 1887 mit ihrer Familie nach Würzburg. Um 1892 heiratete sie hier den Kaufmann Siegbert Freudenberger. 1893 und 1895 wurden hier ihre Kinder Ludwig und Julius geboren. Ida war ab 1926 verwitwet, ihre Kinder waren schon zuvor gestorben; die alleinstehende Frau hatte aber Geschwister und Verwandte in Würzburg. NS-Regime: Mitglied im Jüdischen Kulturbund Würzburg(Kulturbund Deutscher Juden). Ida Freudenberger lebte im Alter bei ihrer Schwester Sofie in Würzburg, in der Bismarckstraße 10, [1078] dann, nach der Vertreibung aus der großen Familienwohnung, am Sebastianisteig 2. Wohl nach dem Suizid ihrer Schwester, im November 1941, kam sie in das Heim Konradstraße 3 der Israelitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Von dort wurde sie am 23.09.1942 mit dem zweiten großen Alterstransport von Juden aus Franken nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach kurzer Zeit ums Leben kam.[1016].