Maier (Mayer, Meier) Hanauer (1843 - 1925)

Maier (Mayer, Meier) Hanauer wurde am 03.05.1843 in Berlichingen geboren und lebte in Berlichingen, Würzburg, Adelsheim.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hanauer Babette geb. Wertheimer, die Ehe wurde am 1866 in Merchingen/Baden geschlossen.

Seine Kinder waren Kurzmann Hedwig geb. Hanauer, Hanaür (01.01.1881–30.09.1971), Hanauer Julius (06.01.1872), Reiß (Reiss) Sofie geb. Hanauer (13.01.1867–15.11.1941), Freudenberger Ida geb. Hanauer (22.08.1870–16.12.1942, 16.10.1942), Adler Hermine Henriette geb. Hanauer (24.05.1869) und Hofmann Selma geb. Hanauer (29.01.1880–07.02.1939).

Er starb am 19.05.1925 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Fabrikant, Privatier. In der Gemeinde Berlichingen, Baden-Württemberg, aufgewachsen. Er lebte später mit seiner jungen Familie längere Zeit in der Kleinstadt Adelsheim, Baden-Württemberg. 1887 zog er nach Würzburg und gründete mit dem Schwiegersohn Hermann Reiß die Branntweinbrennerei und Likörfabrik "M. Hanauer & Sohn" (Kartause 9 1/4, später in Würzburg-Heidingsfeld). 1899 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. Er trat 1906 in den Ruhestand. In jüd. und allgemeinen Organisationen engagiert; Vorsitzender "Israelitischer Hilfsverein", "Jüd. Arbeitsnachweis" Würzburg ((Arbeitsvermittlung, der "Frankenloge" angegliedert). Mitglied im karitativen "St.-Johannis-Verein" Würzburg (ein Ortsverein im "St.-Johannis-Vereines für Freiwillige Armenpflege in Bayern"). [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.