Selma Hofmann geb. Hanauer (1880 - 1939)

Selma Hofmann geb. Hanauer wurde am 29.01.1880 in Adelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Adelsheim, Würzburg, München, Bingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hanauer Babette geb. Wertheimer (23.08.1847–07.11.1910) und Hanauer Maier (Mayer, Meier) (03.05.1843–19.05.1925).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hofmann Moritz, die Ehe wurde am 1900 in Heidingsfeld geschlossen.

Ihre Kinder waren Hofmann Georg Joachim (15.07.1922–02.07.1928) und Hofmann Johanna(Hansi) Gertrud (16.03.1901–16.10.1918).

Sie starb am 07.02.1939 in München.

Weitere Angaben aus den Quellen: In der Kleinstadt Adelsheim, Baden-Württemberg, und ab 1887 in der Stadt Würzburg in der Fabrikantenfamilie Maier und Babette Hanauer aufgewachsen. Nach ihrer Heirat mit dem Weinhändler Moritz Hofmann im Jahr 1900 blieb sie in ihrem Elternhaus in der Annastraße 26 wohnen. Ihre beiden Kinder Hansi und Georg verstarben im Jugend- und Kindesalter. Selma und ihr Ehemann verließen vielleicht deshalb die Stadt und lebten dann in Bingen, Rheinland-Pfalz und ab 1929 in München, wo auch ihre später deportierte ältere Schwester Hermine Adler seit langem lebte. Ab 1933 verwitwet nahm sich Selma Hofmann 1939 in München das Leben. Sie wurde im Familiengrab im Jüd.Friedhof Würzburg beigesetzt. [1016][1023; Friedhof Würzburg].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.