Hilde Freuthal geb. Steinhardt (1876 - 1943)

Hilde Freuthal geb. Steinhardt wurde am 09.01.1876 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Beuthen, Niederlande, Vernichtungslager Sobibor, Soest (Niederlande), Saarlouis. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Steinhardt Emilie geb. Müller (29.06.1842–16.07.1922) und Steinhardt Samuel (11.02.1844–22.12.1886).

Sie starb am 14.05.1943 in Vernichtungslager Sobibor.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hilde (Hilda, Hildegard) Freuthal wuchs mit ihren Geschwistern Chlothilde(Gassenheimer), Ferdinand, Jakob und Otto in der Weinhändlerfamilie Samuel und link(Emilie Steinhardt (Müller)#31061) in Würzburg auf. Vor/um 1900 Heirat, Wegzug aus der Stadt.[1016] Sie lebte wohl zunächst in der Stadt Saarlouis, Saarland, später in Beuthen, Oberschlesien. Ehefrau des Praktischen Arztes Dr. Siegmund Freuthal,[1005] Absolvent der Universität Würzburg. NS-Zeit: Die wohl schon verwitwete Hilde Freuthal emigrierte 1939/40 in die Niederlande. Sie lebte dann bei der vierköpfigen Familie ihrer Tochter Bianca Kamm-Freuthal (*1900 Saarlouis).[1026] 1943 wurde sie mit ihnen wohl in das Sammellager Westerbork gebracht (wo der Schwiegersohn Siegfried Kamm ums Leben kam); Hilde wurde mit den übrigen Angehörigen ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet.[1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.