Emilie Steinhardt geb. Müller (1842 - 1922)

Emilie Steinhardt geb. Müller wurde am 29.06.1842 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Würzburg.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Erdmann Josef.

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Steinhardt Samuel, die Ehe wurde am 1874 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Steinhardt Jakob (05.07.1877–12.08.1937), Freuthal Hilde geb. Steinhardt (09.01.1876–14.05.1943), Gassenheimer Clothilde geb. Erdmann (19.06.1870–15.10.1941), Steinhardt Otto Stefan (25.02.1880–07.06.1916) und Steinhardt Ferdinand (28.12.1874–26.02.1943).

Sie starb am 16.07.1922 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Emilie Steinhardt geborene Müller stammte aus einer früh in Mainstockheim, Kreis Kitzingen, ansässigen Familie. Unter den bemerkenswert vielen 39 jüd. Matrikelstellen von 1817 findet sich dort auch die von "Samuel Löw/Levi Müller (Königlicher Lotto-Collecteur)" [Lotteriebetreiber]. [1023] Emilie Müller, Tochter eines Weinhändlers, war ab den 1860er Jahren mit dem Weinhändler Josef Erdmann in Würzburg verheiratet; 1868 und 1870 wurde hier ihre Kinder Emma und link(Clothilde Erdmann (Gassenheimer)#22992) geboren. Die bald verwitwete Frau war ab 1874 in zweiter Ehe mit dem Weinhändler Samuel Steinhardt in der Stadt verheiratet, der die Familienfirma "J. Erdmann" unter seinem Namen fortführte. Aus dieser Ehe stammten die Kinder Ferdinand Steinhardt, link (Hilde (Freuthal)#22743), Jakob und Otto Steinhardt. Die ab 1886 erneut verwitwete Emilie Steinhardt, Teilhaberin der Weinhandelsfirma "Ferdinand Steinhardt & Cie.", verstarb 1922 mit 80 Jahren in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Ihre Kinder Hilde Freuthal und Ferdinand Steinhardt wurden im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.