Max Katz (1883 - 1942)

Max Katz wurde am 16.08.1883 in Mellrichstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mellrichstadt, Oberlauringen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Katz Lilli geb. Schönfeld, die Ehe wurde am 08.09.1919 in Goldbach geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Katz Jenny geb. Grünebaum.

Sein Kind war Katz Ludwig (20.12.1920–09.07.1943).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Katz wuchs in der Metzgerfamilie Louis und Fanny Katz in der Stadt Mellrichstadt, Kreis Rhön-Grabfeld, auf. [1093] Er war später in der Gemeinde Oberlauringen, Kreis Schweinfurt, ansässig. In den 1920er Jahren gehörte er dort zum Führungsgremium der Kultusgemeinde. [1023] Max Katz war in erster Ehe mit Lilli geb. Schönfeld, aus Goldbach, Kreis Aschaffenburg, verheiratet; [1093] sie verstarb schon 1920 bei der Geburt ihres Sohnes Ludwig. In zweiter Ehe war Max Katz mit Jenny geb. Grünebaum aus Vollmerz, Hessen, verheiratet. NS-Zeit: Max und Jenny Katz wurden bei der Volkszählung 1939 im Haus Nr. 57 in Oberlauringen registriert. [1078] Sie waren unter den letzten 17 jüd. Einwohnern, die Anfang 1942 noch im Ort lebten. Das Ehepaar wurde im April 1942 von Oberlauringen über Würzburg mit dem Ziel Krasniczyn deportiert [1056] und wohl bald darauf in der Region ermordet. Ihr Sohn Ludwig wurde 1943 aus seinem niederländischen Exil nach Sobibor deportiert. Ein weiterer Sohn, Fred E. Katz, konnte in die USA emigrieren. Er widmete seinen Eltern und seinem Bruder Gedenkblätter für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.