Ludwig Katz (1920 - 1943)

Ludwig Katz wurde am 20.12.1920 in Oberlauringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberlauringen, Niederlande, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor, KZ Herzogenbusch. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Katz Lilli geb. Schönfeld (11.08.1885–20.12.1920) und Katz Max (16.08.1883–1942).

Er starb am 09.07.1943 in Vernichtungslager Sobibor.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ludwig Katz wuchs in der Familie des Metzgers Max Katz und seiner zweiten Frau Jenny in Oberlauringen, Kreis Schweinfurt, auf; seine leibliche Mutter Lilly Katz starb bei seiner Geburt. NS-Zeit: Ludwig emigrierte Ende 1939 mit 18 Jahren in die Niederlande. Dem Gedenkblatt seines Bruders Fred Katz zufolge [1005] war er dort Student und Landwirt (in Twello), wohl zur Vorbereitung einer geplanten Emigration; in der niederländischen Gedenkbank der NS-Opfer wird er als Landarbeiter bezeichnet. Nach der deutschen Besetzung wurde er vom NS-Regime verfolgt. [1003] Er geriet in KZ-Haft in Vught-Hertogenbosch (KZ Herzogenbusch) und im Außenlager Moerdijk (1943). Es folgte Anfang Juli 1943 die Deportation von Westerbork nach Sobibor, wo der inzwischen 22jährige Ludwig Katz nach der Ankunft ermordet wurde. [1003] Ludwigs Eltern waren unter den letzten jüd. Einwohnern von Oberlauringen. Sie wurden im April 1942 über Würzburg in den Raum Lublin deportiert und ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.