Joseph Stephen Gallinger geb. Gallinger Josef (1912 - 1976)

Joseph Stephen Gallinger geb. Gallinger Josef wurde am 13.03.1912 in Wittelshofen geboren und lebte in Wittelshofen, Würzburg, Höchberg, Uffenheim, Hörstein, Frankfurt am Main, New York, Valdosta, GA, Bessemer, AL, Birmingham.

Seine Eltern waren Gallinger Berta geb. Lindo (28.10.1881–22.10.1938) und Gallinger Louis (13.06.1874–13.03.1941).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gallinger Anne geb. Schellenberg, die Ehe wurde am 1936 geschlossen.

Seine Kinder waren Rosemore Lynn geb. Gallinger (1947–1979) und Denaburg Laura geb. Gallinger (29.07.1937–5.07.2015).

Er starb am Mai 1976 in Birmingham,AL.

Die Grabstätte befindet sich im "Florence/Sheffield, Alabama USA".

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Rabbiner. Joseph Gallinger wuchs mit zwei Geschwisern in der Viehhändlerfamilie Louis und Berta Gallinger in der mittelfränkischen Gemeinde Wittelshofen auf. Nach seiner Schulzeit machte er eine Lehrerausbildung an der Isr. Präparandenschule Höchberg, dann von 1929/30 bis zu seinem Examen 1933 an der ILBA in Würzburg. Vorstandsmitglied im jüd. Jugendverein Freitag-Abend-Gemeinschaft (Frag) in Würzburg. NS-Regime: 1933-1935 Lehrer, Kantor in der mittelfränkischen Stadt Uffenheim; 1935/36 in Hörstein, Unterfranken. Gleichzeitig Fortbildung an der Jeschiwa in Frankfurt; 1935 Rabbiner-Examen. 1936/37 Lehrer, Jugendrabbiner in Frankfurt/M. Er emigrierte im Januar 1938 über Frankreich nach New York. 1938 Religionslehrer in Brooklyn; dann bis 1940 Hilfsabbiner in wikien(Jacksonville, Florida); 1940wikien(B.A.), 1943 wikien(M.A.). 1941-1943 Instrukteur der US-Armee für Methoden der Kriegsgefangenenbefragung. 1940-1948 Rabbiner der Valdosta Hebrew Congregation; 1948-1957 Rabbiner wikien(Temple Beth El) in Bessemer, AL. Ab 1948 Redakteur, Herausgeber wikien(The Jewish Monitor) (Birmingham, AL). Mitglied, zeitweise Vizepräsident Loge Bnai Brith in Alabama; wikien(American Jewish Committee), wikien(Central Conference of American Rabbis). Auszeichnung; Ehrendoktor (Ph.D.) Burton Seminar, CO. [1016] Quellen: -Militärwissenschaftliche deutsche Sprachlehre (US-Army,1942) -Der Jude in den Werken Gustav Freytags, 1943 -The Pulpit Club, 1957.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.