Aron Gerst und lebte in Kitzingen, Frankenwinheim.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gerst Karolina geb. Sonder.
Sein Kind war Gerst Eduard (07.06.1865–22.04.1921).
Er verstarb in Kitzingen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Privatier . Stammte aus der Gemeinde Frankenwinheim im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Nach dem bayerischen Edikt von 1861 (Jüdische Emanzipation), das die Freizügigkeit der jüd. Einwohner entscheidend verbes_serte, ließ er sich, als schon wohlhabender Landesprodukten-Händler in der aufstrebenden unterfränkischen Kreis_stadt Kitzingen nieder, wo er bald Sprecher, Mitgründer und erster Vorsitzender der Isra_elitische Kultusgemeinde von 1865 wurde, mit seinem streitbaren Auftreten aber auch für eine gewis_se Spaltung sorgte. Er leitete außerdem ab seiner Gründung 1874 über 30 Jahre den jüd. "Wohltätigkeitsverein" in Kitzingen. Vater des Würzburger Weinhändlers Eduard Gerst. [1016][1023] Qu_elle: Elmar Schwinger, Von Kitzingen nach Izbica, Aufstieg und Katastrophe der mainfränkischen Isra_elitischen Kultusgemeinde Kitzingen, 2009, 36 ff.