Sigard Goldstein wurde am 24.06.1892 in Bamberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bamberg, Bad Orb, Würzburg, Alzey, Mülhausen im Elsass, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Goldstein Nina geb. Reh (23.05.1864–09.12.1946) und Goldstein Simon (02.04.1863–17.09.1930).
Er verstarb in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Handelsvertreter. Als Sohn von Simon und Nina Goldstein in den Städten Bamberg und Bad Orb, dann ab 1903 in Würzburg aufgewachsen. Nach der Schulzeit und einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete er als Reisender. Er war Kriegsteilnehmer im I.Weltkrieg. 1920 zog er in die Stadt Alzey, Rheinnland-Pfalz; später hielt er sich in seiner Geburtsstadt Bamberg auf. Sigard Goldstein emigrierte 1935 nach Frankreich. Im September 1942 wurde er vom Durchgangs- Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wohl auch dort ermordet. [1016][1002][1003] Qu_elle: Gedenkbuch der jüdischen Bürger Bambergs.Opfer des nationalsozialistischen Terrors 1933–1945. Herausgegeben vom Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bambergs e. V. Antje Ya_el Deusel, Ortwin Beisbart und Franz Fichtl (2010, online-Auflage), 137.