Moritz (Moshe, Moses) Golomb wurde am 30.07.1886 in Lodz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lodz, Würzburg, München, Polen, Ghetto Litzmannstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Golomb Esther geb. Laufer (11.09.1869) und Golomb Mendel (17.08.1863–1939).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Golomb Miriam (Maria), Miriam Maria geb. Margulies, Margulis / Margulies, die Ehe wurde am 1908 in Lodz geschlossen.
Seine Kinder waren Golomb Helene (01.08.1912), Golomb Michael (03.05.1909–09.04. 2008, 09.04.2008), Golomb Dan, Dan (Siegfried) geb. Golomb Siegfried (04.08.1928), Wilheim Malia(Mali) geb. Golomb Amalie, Golomb Amalie (10.04.1909) und Golomb Heinrich (Heini) (25.07.1917–1943) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 1941 in Ghetto Lodz .
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. 1906 (1903) mit den Eltern in Würzburg ansässig. Er übte hier zunächst verschiedene Handels- und Gewerbetätigkeiten aus wie "Handel mit Christbaumschmuck" (nach 1910), "Handel auf Messen und Märkten" (Ambulanter Handel). 1918 Eröffnung einer "Maschinenstrickerei" (in der Inflationszeit aufgegeben); Inhaber eines Strumpfwaren- und Trikotagengeschäfts am Marktplatz 18; von der Ehefrau geführt) Moritz Golomb war dann Reisevertreter fuer eine Weinhandlung. Im März 1932 zog er aus geschäftlichen Gründen mit der Familie nach München. Im September/Oktober 1938 von dort im Rahmen der "Polenaktion" mit der Ehefrau und dem Sohn Heinrich nach Polen abgeschoben. Um 1941 deportiert ins Ghetto Lodz und ermordet. [1016][1003][1005][1024].