Julius Gross, Groß (1878 - 1942)

Julius Gross, Groß wurde am 01.10.1878 in Troppau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Troppau (Opava), Konitz (Chojnice), Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Groß Leopold und Groß Rosa geb. Magen.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Groß Rosa geb. Caspari, die Ehe wurde am 1909 in Berlin geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Gross Berta geb. Ottensoser.

Seine Kinder waren Gross Rudolf geb. Groß (05.05.1912–22.05.1992, 16.01.1996) und Groß Walter (08.08.1910–10.09.1941).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Destillateur und Betriebsleiter Julius Gross wuchs in der damals österreichischen Stadt Troppau als Sohn von von Leopold und Rosa Gross. 1908 zog er von Konitz in Westpreußen , wo er längere Zeit gelebt hatte, nach Würzburg. Dort übernahm er die technische Leitung der Branntweinbrennerei und Likörfabrik link(„Hanauer und Sohn“#24022), die sich in der Kartause 9 1/4 befand. 1912 wurde Julius Gross die Einbürgerung verweigert, worauf er später für staatenlos erklärt wurde. Er leistete Militär- und Kriegsdienst in der österreichischen Armee. 1933 wurde er nach einer Hausdurchsuchung verhaftet und in das KZ Dachau gebracht, aus dem er ein Jahr später wieder entlassen wurde. Zuletzt leistete er Zwangsarbeit in Würzburg und musste mit seiner zweiten Ehefrau in das "Judenhaus" Bibrastraße 17 ziehen. Am 25. April 1942 wurden beide nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.