Berta Gross geb. Ottensoser (1893 - 1942)

Berta Gross geb. Ottensoser wurde am 25.04.1893 in Burgpreppach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgpreppach, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Mainz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Ottensoser Naftali (Naphtalie) (22.02.1852–30.01.1916) und Ottensoser Sara geb. Maas (26.02.1853–23.01.1930).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Gross, Groß Julius.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Gross wuchs als jüngstes Kind der kinderreichen Lehrerfamilie Naftali und Sara Ottensoserin der unterfränkischen Gemeinde Burgpreppach, Landkreis Haßberge, auf. Die lange unverheiratete Berta machte eine Ausbildung in der Hauswirtschaft und war dann einige Zeit als "Hausdame" tätig. Sie kam mit ihren Eltern um 1913 nach Würzburg und half in deren Haushalt mit. Sie führte hier auch eine Schülerpension für auswärtige jüdische Schüler und Lehrlinge. Nach dem Verlust der beruflichen Existenz 1938/39 musste das Paar auch seine Wohnung verlassen und in das Würzburger "Judenhaus" Bibrastraße 17 ziehen. Am 25. April 1942 wurden sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.