Alfred Grünfeld (1930 - 1942)

Alfred Grünfeld wurde am 07.08.1930 in Aub geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aub, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Grünfeld Frieda geb. Neuhöfer (17.01.1906–1941/1942) und Grünfeld Willy (27.10.1896–1941/1942).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Alfred Grünfeld wurde 1930 geboren und wuchs als zweites Kind von Willy und Frieda Grünfeld, geb. Neuhöfer, in der unterfränkischen Gemeinde Aub im Landkreis Würzburg auf. Nach den brutalen Ausschreitungen in Aub beim Novemberpogrom 1938 verließen die letzten jüdischen Einwohner den Ort. Alfred, der noch zur Schule ging, kam mit seiner Mutter und der Schwester Hannelore im Dezember 1938 nach Würzburg, der Vater folgte im Januar 1939, nachdem er zwischen dem 25. November 1938 und dem 19.01.1939 im KZ Dachau inhaftiert worden war. Hier waren sie zunächst in der Johannitergasse 7 und später in der Kapuzinerstraße 21 untergebracht. Die Familie wurde am 27. November 1941 von Würzburg mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. Niemand überlebte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.