Felix Gutmann (1903)

Felix Gutmann wurde am 21.11.1903 in Oettingen in Bayern geboren und lebte in Oettingen, Würzburg, Marburg.

Seine Eltern waren Gutmann Henriette geb. Strauß (05.06.1873–12.02.1943) und Gutmann Leopold (22.10.1869–07.07.1930).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gutmann Else Miriam geb. Schüler, die Ehe wurde am 1934 in Frankfurt/Main geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Dr. phil. Als Sohn des Lehrerpaares Leopold und Henriette Gutmann in der schwäbischen Kleinstadt Oettingen aufgewachsen. Er hatte über den Vater verwandtschaftliche Beziehungen nach Würzburg. Von 1919 bis zum Abitur 1922 besuchte er hier das humanistische Alte Gymnasium (Wirsberg-Gymnasium. Danach studierte er in Würzburg, Berlin und ab 1926 in Marburg Geschichte, Deutsch und Pädagogik. 1929/30 Promotion, Studienabschluss in Marburg. Im Oktober 1930 kam er als Studienreferendar an das Kaiser-Friedrichs-Gymnasium (Heinrich-von-Gagern-Gymnasium) in Frankfurt. Nach seiner Festanstellung im Oktober 1932 blieben ihm nur wenige Monate im Beamtendienst bis zur Enlassung aus rassistischen ("Arierparagraph") Gründen gemäß dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Felix Gutmann kam dann 1934/1935 als hauptamtliche Lehrkraft (Studienrat) an die Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. Er war Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden. Im Februar 1939 emigrierte er mit der Ehefrau nach Jerusalem; er lebte dort nach 1956. [1016] Quellen: -Felix Gutmann, Die Wahlanzeigen der Päpste bis zum Ende der avignonesischen Zeit , 1929 (Marburg, Phil. Diss.; Deutsche Nationalbibliothek, dnb-de) -Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (dipf.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.