Rosa Haas geb. Cohn (1880 - 1943)

Rosa Haas geb. Cohn wurde am 12.12.1880 in Buchatz geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kolonie Buchatz (Kreis Tarnowitz), Prichsenstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Haas Ludwig, die Ehe wurde am 1904 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Haas Julian (01.02.1906–13.05.1988), Haas Bernhard (10.12.1909) und Haas Herbert (12.08.1914–Dez. 1982).

Sie starb am 13.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Haas wurde wahrscheinlich in der kleinen oberschlesischen Gemeinde Buchatz im Kreis Tarnowitz geboren. Vielleicht lebte sie mit ihrer Familie schon im weit entfernten Franken, als sie 1904 in Würzburg den Kaufmann Ludwig Haas aus der unterfränkischen Kleinstadt Prichsenstadt heiratete. Das Paar wohnte zunächst in dessen Heimatort, ehe es 1915 mit den drei kleinen Söhnen nach Würzburg zog. 1931 zog die Familie nach Frankfurt, jedoch kehrte sie nach einigen Jahren zurück nach Würzburg. Anders als ihre Kinder konnten sie nicht emigrieren. Am 23. September 1942 wurde Rosa mit ihrem Ehmann vom Würzburger "Judenhaus" Bibrastraße 6 ins Theresienstadt deportiert. Rosa starb dort im Februar 1943 drei Monate vor ihrem Mann, wie es in der "Todesfallanzeige" heißt an "totaler Erschöpfung der Geamtkräfte". [1016][1002][1003][1027] Hinweis: 1. Verschiedene Geburtsdaten in verschiedenen Quellen angegeben. -nt 2. Namensvarianten : Cohn und Kohn. -nt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.