Thekla Meier geb. Hähnlein wurde am 29.09.1896 in Kleinlangheim geboren und lebte in Kleinlangheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt.
Ihre Eltern waren Hähnlein Moses (17.07.1864–14.10.1942).
Sie starb am 29.12.1968 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau, Krankenschwester. Als Tochter von Moses Hähnlein in der unterfränkischen Gemeinde Kleinlangheim, Landkreis Kitzingen, aufgewachsen. Sie führte ab 1925 das Kolonialwaren-Geschäft "M.H. Goldbach" in Würzburg (Glockengasse 6) mit ihrer verwitweten Verwandten Rika Goldbach fort. Das Geschäft bestand anscheinend bis zu deren Tod Anfang 1936 weiter. Die ledige Thekla blieb in Würzburg, ab 1936 zusammen mit ihrem Vater und der Familie ihrer Schwester Ida Haase. die aus Schopfloch in Mittelfranken zugezogen waren. Sie arbeitete zuletzt als Krankenschwester in den jüd. Heimen und war im "Jüd. Unterkunftsheim Bibrastraße 6" untergebracht ("Judenhaus"). Am 23. September 1942 wurde sie mit ihrem Vater ins Theresienstadt deportiert. Thekla Hähnlein überlebte und kehrte Mitte 1945 nach Würzburg zurück. Später war sie als Pflegerin im Jüd. Altersheim Würzburg tätig und heiratete. [1016] Quelle: -Christian Leo, Zwischen Erinnern und Vergessen, Jehuda Amichais Roman "Nicht von jetzt, nicht von hier" im philosophischen und literarischen Kontext, 2004, 081.