Heinrich Hahn (1871 - 1943)

Heinrich Hahn wurde am 09.09.1871 in Nenzenheim, Stadtteil von Iphofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nenzenheim, Zirndorf, Fürth, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Mathilde geb. Strauß, die Ehe wurde am 1920 in Zirndorf geschlossen.

Er starb am 04.09.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Heinrich Hahn ist in der heute unterfränkischen Gemeinde Nenzenheim, Landkreis Kitzingen, aufgewachsen. 1920 heiratete er Mathilde Strauß aus Hirschaid, Landkreis Bamberg, Oberfranken, die wie ihr Bruder Max Strauß eine Zeit lang in Würzburg gearbeitet hatte. Die junge Familie mit der 1923 geborenen Tochter Babette lebte bis zum Novemberpogrom 1938 in der mittelfränkischen Stadt Zirndorf und gehörte wohl zu den letzten jüd. Einwohnern dort, die kurz darauf gewaltsam vertrieben wurden. Sie fand danach eine Zuflucht in der nahen Stadt Fürth, ehe sie am 10. September über die Nachbarstadt Nürnberg ins Theresienstadt deportiert wurde. [1016][1002][1003][1023; Artikel Zirndorf][1034].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.