Mathilde Hahn geb. Strauß wurde am 29.06.1886 in Hirschaid geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hirschaid, Würzburg, Zirndorf, Fürth, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Strauss Jeanette geb. Beck (1855–1907) und Strauß Jonas (08.09.1861–10.05.1939).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Heinrich, die Ehe wurde am 1920 in Zirndorf geschlossen.
Sie starb am 1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Mathilde Hahn wuchs in der Kaufmannsfamilie Jonas und link(Jeanette Strauß (Beck)#31603) in der oberfränkischen Gemeinde Hirschaid auf. Sie arbeitete in jungen Jahren in Würzburg wie ihr älterer Bruder Max Strauß und ihre Schwester Meta Neumann. Mathilde war zwischen 1914 und 1920 als Köchin bei der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der Bibrastraße 6 angestellt. Danach war sie in der mittelfränkischen Stadt Zirndorf mit Heinrich Hahn aus Nenzenheim verheiratet. [1016] NS-Zeit: Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden beide mit ihrer Tochter Babette gewaltsam aus Zirndorf vertrieben. [1023] Von ihrem neuen Wohnort Fürth wurde die Familie am 10.September 1942 über Nürnberg ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Ihr Mann kam dort ums Leben; Mathilde und Babette Hahn wurdem am 12.Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz transportiert und wohl bald darauf ermordet. [1003][1034].