Nathalie Hamburger geb. Kahn (1872 - 1943)

Nathalie Hamburger geb. Kahn wurde am 07.11.1872 in Heidelberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidelberg, Kitzingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kahn Karoline geb. Stein (um 1850) und Kahn Salomon (um 1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hamburger Louis, die Ehe wurde am 1895 in Heidelberg geschlossen.

Ihre Kinder waren Hamburger Adolf (02.04.1901–26.03.1942), Hamburger Adolph (02.04.1901–26.03.1942), Nachmann Resi H., Resi geb. Hamburger (07.05.1907–01.01.1981, 02.01.1981) und Hamburger Max (31.05.1897–03.02.1970).

Sie starb am 05.06.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: (Hannchen, Nannchen). Prokuristin. Als Kind einer Händlerfamilie in der Stadt Heidelberg, Baden-Württemberg, aufgewachsen. Nach der Heirat 1895 lebte sie anscheinend einige Jahre in der unterfränkischen Stadt Kitzingen, ab 1902 dann in Würzburg. Sie arbeite im Textilwarengeschäft "Louis Hamburger" des Ehemannes in der Domstraße 26 mit und führte es nach dessen Tod bis zur mutmaßlichen Geschäftsaufgabe um 1935 als Prokuristin weiter. Ab 1935 lebte sie im Jüd. Altersheim in Würzburg. Am 23. September 1942 wurde sie ins Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.